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Pressebericht November 2011
Das 2005 im Rahmen der internationalen Verpackungsmesse EMBALLAGE ins Leben gerufene Verpackungsobservatorium ist ein Prognoseinstrument, das Angebot und Nachfrage in der Verpackungsbranche in Relation setzt.
Die im September 2011 auf Grundlage einer Auswahl von 782 in der französischen Branche Beschäftigten (Einkäufer und Verpackungs- und Ausrüstungs-hersteller) erstellte Ausgabe 2011 gibt Aufschluss über die mittel- bis langfristigen Entwicklungen in der Branche.
Ein kämpferisches Ökosystem besteht aus Einkäufern, Produzenten und Ausrüstungs-herstellern, die relativ optimistisch sind, sich für die Innovation einsetzen, von der Kostensenkung beeinflusst werden, Umweltanliegen berücksichtigen und auf die Entwicklung von neuen Märkten, F&E sowie des Kundendienstes bedacht sind. Die Ansichten aller Glieder der Kette, die zum Endverbraucher führt, sei es die Öffentlichkeit oder Fachleute, stimmen bezüglich der Notwendigkeit der Produktivität, Verlässlichkeit und Differenzierung überein.
Ungefähr 64% rechnen mit einem Produktionsanstieg (57% im Jahr 2010). Dieses Wachstum ist vor allem auf die Branchen Flüssignahrung (69%), Einzelhandel und Dienstleistungen (69%) und Gesundheit und Arzneimittel (69%) zurückzuführen.
Die Einkäufer aus der Zwischenproduktbranche bestätigen den im Vorjahr eingesetzten Aufschwung: 66% rechnen mit einem Produktionsanstieg.
Die Verpackungseinkäufer sind der Meinung, dass der Hebel für die Entwicklung weiterhin in der Expansion in neue Märkte (55%) und in der Investition in F&E und Innovation (55%) liegt. Ungefähr 50% planen Investitionen in neue Ausrüstung.
Die Benutzerfreundlichkeit und der Bedienkomfort stellen für 55% einen weiteren primären Innovationsbereich dar. Die Abschaffung von überflüssiger Verpackung ist für 46% der Einkäufer von Bedeutung.
Unter dem Aspekt der Gewinnspanne verbessert sich die Situation weiterhin: 71% sehen für diesen Zeitraum Stabilität (51%) oder Wachstum (20%) voraus.
Wie die Einkäufer setzen auch die Verpackungshersteller die Priorität bei den Antriebskräften der Entwicklung auf eine aggressivere Positionierung in den neuen Märkten (sie spielt für 65% eine große Rolle) und beabsichtigen, in E&F und Innovation (46%) sowie neue Ausrüstung (46%) zu investieren. Im Vergleich zu 2009 ist die Anzahl derer gestiegen, die den Ankauf von Beteiligungen oder Erwerbungen ins Auge fassen (13% im Jahr 2011 gegenüber 10% im Jahr 2009).
Sie prognostizieren die gleiche Gewinnspanne (für 41% stabil, für 33% im Anstieg), Investition (für 53% stabil, für 32% im Anstieg) und Beschäftigung (für 49% stabil, für 34% im Anstieg) wie im Jahr 2010. Für alle Lieferanten wird die Entwicklung in erster Linie zweifellos vom Kundendienst angetrieben.
Die befragten Hersteller erzielen durchschnittlich 21% ihres Umsatzes aus den Exportgeschäften. Zirka 4 von 10 (38%) rechnen mit einem Anstieg (im Vergleich zu den 33% im Jahr 2009) und 53% erwarten sich stabile Exporte.
Die Ausrüstungshersteller erzielen durchschnittlich 22% ihrer Umsätze durch Exporte. Fast die Hälfte davon (49%) rechnet mit einem Anstieg der Exportgeschäfte.
Die Zielregion Nordafrika behält, wie bereits im Vorjahresbericht behauptet wurde, ihre Stellung in der traditionellen Liste der Exportdestinationen Europas bei. Der Maghreb liegt bei den Ausrüstungsherstellern an erster Stelle.
Die wichtigsten Lieferländer der Einkäufer setzen auf die Karte ihrer „Nähe“. Frankreich nimmt 42% des überwiegend europäischen Marktes ein, was den Bedarf nach örtlichem Angebot hervorhebt.
Die Einkäufer und Hersteller sind sich über die Kraft einig, die die Innovation antreibt: Die Kostensenkung, ein wesentliches Anliegen für 75% der Einkäufer. Bei den Einkäufern und den Herstellern folgen in der gleichen Reihenfolge recycelbare Materialien und Ökodesign.
Andererseits sind die Einkäufer mehr über die Vorschriften besorgt (43% halten sie für einen sehr wichtigen Änderungsfaktor, d.h. an der 4. Stelle).
Die Hersteller setzen die neuen Technologien und neuen Materialien gleich danach an, an der 4. und 5. Stelle.
Die Ausrüstungshersteller stellen die Flexibilität (59%) und Verlässlichkeit (57%) der Geräte als beste Antwort auf den Kostendruck an die Spitze ihrer Anliegen. Die Technologie treibt 55% zufolge die Veränderung voran.
"EMBALLAGE 2012 - 40. Verpackungsmesse – 19. bis 22. November 2012 – Paris Nord Villepinte – Frankreich
Pressekontakte :
Deutschland : Björn Drori Avraham & Nathalie Deltour - IMF GmbH Tel.: +49 (0)221 130509 03/05 – b.drori@imf-promosalons.de
Schweiz : Jennifer Roussel - Chambre France-Suisse pour le commerce & l’industrie Tel.: + 41 (0) 22 849 05 74 – jroussel@cfsci.ch"